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CSR-Engagement


Der Schutz der Natur, Wälder, Berge und Seen sowie des Klimas stellen für den Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie und seine Fachgruppen sehr zentrale Themen dar. Das Erlebnis der Natur geht mit vielen Sportarten Hand in Hand - eine Besinnung "back to nature" und die Freude am Sport in der Natur zeichnen unter anderem den Outdoor-, Winter-, Fahrrad- und Lauf-Sport aus. Die Bewahrung der Umwelt liegt den Unternehmen der Fach- und Arbeitsgruppen aus diesem Grund natürlich besonders am Herzen.

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie und seine Fach- und Arbeitsgruppen engagieren sich aus diesem Grund in vielen Projekten, die dem Schutz der Umwelt, des Klimas und der Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette dienen.

Bündnis für nachhaltige Textilien

 

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. ist tatkräftiges Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien, das auf die Initiative von Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (BMZ) im Jahr 2014 gegründet wurde. Neben der eigenen Mitarbeit empfiehlt der BSI auch seinen Mitgliedsfirmen, sich dem Bündnis anzuschließen. Diesem Aufruf sind bereits einige namhafte Firmen aus der Sportartikelbranche gefolgt.

 

Der BSI engagiert sich in der Bündnisinitiative Chemikalien- und Umweltmanagement.

Mit einem nachhaltigen und innovativen Chemikalien- und Umweltmanagement in Produktionsstätten im asiatischen Raum werden schädliche Chemikalien in Nassprozessen substituiert. Das verbessert den Arbeitsschutz und schützt die Umwelt.

 

Verantwortungsvolles Chemikalienmanagement

Textilien durchlaufen auf dem Weg vom Rohmaterial bis zum Endprodukt zahlreiche Produktionsschritte. In diesen Schritten werden sie mit Chemikalien ausgerüstet, um die gewünschten Farben und Produkteigenschaften zu erzielen. Die eingesetzten Substanzen werden zum Teil als „gefährlich“ bezeichnet. Gerade in Nassprozessen – wie dem Färben, Bleichen und anderen Veredelungen – werden große Mengen Chemikalien eingesetzt. Sie stellen damit einen Risiko-Hotspot dar.

 

Gutes Chemikalienmanagement konzentriert sich daher auf drei zentrale Ziele:

–    Gefährliche Chemikalien sollen nach Möglichkeit ersetzt werden.

–    Chemikalien in der Produktion sollen möglichst sicher verwendet und gelagert werden.

–    Entstehendes Abwasser und andere Abfallprodukte sollen sachgemäß entsorgt werden.

 

Gutes Chemikalienmanagement in Nassprozessen fördert hierzu drei wesentliche Maßnahmen: nachhaltiges Inputmanagement, gute Betriebsführung und adäquate Abwasserbehandlung.

 

 

Weitere Informationen:

BSI-Beitritt:

Pressemitteilung, 3. Juni 2015



Der BSI tritt dem Bündnis aus voller Überzeugung bei. Der Verband arbeitet bereits seit vielen Jahren sehr intensiv an Themen wie fairen Arbeitsbedingungen und Löhnen, umweltfreundlicher und nachhaltiger Produktion von Sportbekleidung und Sportartikeln sowie Tierschutz-Fragen.

Nachdem es sich die Allianz aus Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung, der Textil- und Bekleidungsindustrie, dem Textilhandel sowie Akteuren der Zivilgesellschaft zur Aufgabe gemacht haben, die sozialen und ökologischen Standards in der Textillieferkette gemeinsam effektiv zu verbessern, war es für den BSI-Vorstand keine Frage, sich an dem Bündnis zu beteiligen und seine Mitgliedsfirmen zu ermuntern, ebenfalls mitzumachen.

In der Beitrittsempfehlung für die Mitglieder schreibt der BSI: "Als Verband engagieren wir uns seit längerem in unterschiedlichen Projekten zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR). Wir sind der Auffassung, dass durch die Kooperation verschiedener gesellschaftlicher Partner wirkungsvollere Fortschritte in diesem Bereich erzielt werden können, als wir dies als eher kleinerer Verband alleine in der Lage wären, zu leisten."

So ist man sich im BSI sicher, dass sowohl der Verband und die Sportbranche insgesamt als auch das einzelne Unternehmen von dieser Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure sehr profitieren werden. "Gemeinsam erreichen wir mehr als jeder für sich", gilt auch hier wie in der gesamten Arbeit des Verbandes, ist BSI-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel überzeugt.

Da eine Vielzahl von Unternehmen aus der Sportartikel-Branche bereits seit mehreren Jahren dabei ist, sich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Produktion einzusetzen, können viele Mitglieder des BSI und der Verband selbst wesentliche Erfahrungen in das Bündnis einbringen. Zahlreiche Firmen arbeiten mit anerkannten Umweltlabels und NGO's zusammen, wie z.B. Bluesign, BSCI, Fair Labor Association, Fair Wear Foundation, SAC oder ZDHC und können die dabei gesammelten Erfahrungen im Rahmen des Textilbündnisses zusammentragen, so dass ein umfassendes Bild entsteht, um Grundlagen für weitreichendere gemeinsame Aktionen zu schaffen.

Insgesamt geht es dem BSI mit dem Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien auch um die Zusammenarbeit mit der deutschen Politik und der Entwicklungshilfe. Dahinter steckt nicht zuletzt die Hoffnung, auch die politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen in den kritischen Produktionsländern mit an den Tisch zu bekommen. "Denn nur durch die Zusammenarbeit mit den Betroffenen "vor Ort" lässt sich wirklich dauerhaft etwas ändern" so die BSI-Geschäftsführerin Nicole Espey.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen
BSI-Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien

Tierschutz

Vegane Bekleidung

 

Definition Vegane Bekleidung - Deutscher Tierschutzbund e.V.

 

  • Vegane Kleidung beinhaltet keinerlei Bestandteile tierischen Ursprungs.
  • Die Stoffe bestehen ausschließlich aus synthetischen Fasern, pflanzlichen Naturfasern oder einer Mischung der beiden.
  • Die Stoffe sind mit synthetischen oder pflanzlichen Farben eingefärbt.
  • Eventuelle Klebstoffe sind ohne tierische Eiweiße hergestellt.
  • Details und Schmuck (z.B. Knöpfe, Etiketten, Schnürungen, Patches …) bestehen ebenfalls aus nicht-tierischen Materialien wie Kunststoffen, Metall und pflanzlichen Rohstoffen (z.B. Holz, Kokos, Kork …).

 

Beispiele für tierische Rohstoffe, die in Kleidung Verwendung finden:

  • Pelz, Leder, Wolle, Federn/Daunen, Seide, Perlmutt, Horn, tierische Eiweiße in Klebstoffen (Glutin aus Bindegewebe/Knorpel/Knochen; Kasein aus Milch), Farben aus tierischen Bestandteilen (Karmin aus Schildläusen, Indigotin aus Purpurschnecken, Knochenkohle)

 

Beispiele für vegane Alternativen:

  • Fasern aus z.B. Baumwolle, Leinen, Sisal, Hanf, Jute, Viskose, Modal, Polyester, Polyamid, Elastan, Nylon.
  • Lederalternativen aus z.B. Kork, Ananas, Kunstleder (z.B. Polyurethan)
  • Klebstoffe auf synthetischer oder anorganischer Basis
  • Farbstoffe auf synthetischer oder pflanzlicher Basis

 

Deutscher Tierschutzbund e.V.

www.tierschutzbund.de

Initiative Fur Free Retailer Program


Das Fur Free Retailer Program (FFRP) ist eine Initiative der Fur Free Alliance, einem Zusammenschluss international führender Tier- und Umweltschutzverbände. Deutscher Repräsentant des Programms ist die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz. Das FFRP kennzeichnet Modeunternehmen, Label und Designer, die garantiert keinen Echtpelz verwenden und dient Millionen tierfreundlicher Kunden als Einkaufshilfe.

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie unterstützt die Ziele der Initiative und mehrere Mitgliedsunternehmen haben sich bereits dem Fur Free Retailer Program angeschlossen.

Neben Jack Wolfskin, Haglöfs, Vaude, Deuter und Schöffel sind inzwischen über 400 Unternehmen dem Programm beigetreten, darunter auch Modemarken wie Marc O'Polo, GERRY WEBER International, Esprit, H&M, zero und s.Oliver.

Alle Informationen zum Programm finden Sie
in der Informationsbroschüre oder unter www.furfreeretailer.com

Zum Beitritt zur Initiative kontaktieren Sie bitte VIER PFOTEN Deutschland über FFR(a)vier-pfoten.org oder mit dem Formular "Fur Free Retailer Program - Pelzfrei-Erklärung" (.pdf-Datei)

 

© 2017 Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V.