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Fachkonferenz „Nachhaltige Outdoor-Textilien"

 

Wir bedanken uns herzlich bei all den interessierten Teilnehmern an der Fachkonferenz „Nachhaltige Outdoor-Textilien“

am 14. März 2018 in Bremen.

 

Im Nachgang der Veranstaltung können Sie hier Impressionen der Veranstaltung erleben und sich die Präsentationen und Forschungsergebnisse der einzelnen Referenten herunterladen.

v.l.n.r.: Dr. Maximilian Hempel, Nicole Espey, Dr. Joachim Lohse, Dr. Stefan Stolte, Dr. Jürgen Arning

Präsentationen der Fachkonferenz "Nachhaltige Outdoor-Textilien"

Begrüßung und Impuls-Statement

 

Dr. Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen

 

 

 

Dr. Maximilian Hempel, Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Download: Vortrag 

 

Dr. Jürgen Arning, Umweltbundesamt

Download: Vortrag

Chemikalien in der Textilindustrie: Gesetzgebung und zukünftige Herausforderungen

 

Brigitte Zietlow, Umweltbundesamt

Download: Vortrag

Texhub 4.0 - Zukunft der nachhaltigen Textilveredelung und Textilchemie im 21. Jahrhundert

 

Stefan Thumm, Verband der Bayerischen Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.

Download: Vortrag

Textilimprägnierung: Funktionsweisen und etablierte, alternative Methoden

 

Dr. Jan Behringer, Hohenstein Institute

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Vergleichende Gefahrenpotenzialanalyse von fluorfreien und fluorhaltigen Textilappreturen

 

Prof. Dr. Stefan Stolte, TU Dresden (vormals Universität Bremen)

Download: Vortrag

SUPFES – Ein Projekt zur Charakterisierung von Alternativen für per- und polyfluorierte Chemikalien in funktionalen Textilien

 

Steffen Schellenberger, Stockholm University

Download: Vortrag

Informationsbroschüre: Nachhaltige Ausrüstung von Outdoor-Textilien - Wasserdicht, atmungsaktiv und grün (?)

 

Das Projekt „Wasserdicht, atmungsaktiv und grün - Nachhaltige Ausrüstung von Outdoor-Textilien“ wurde von 2014 bis 2018 als gemeinsame Kooperation des Zentrums für Umweltforschung und Nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen, des Bundesverband der Deutschen Sportartikel–Industrie e.V. (BSI) sowie des Umweltbundesamtes gestartet, um DWR-Beschichtungen („Durable Water Repellent“) von Outdoor-Textilien auf Umweltfreundlichkeit zu untersuchen.

 

DWR-Beschichtungen werden standardmäßig in der Textilindustrie angewendet, um Produkte mit Wasser-, Öl- und Schmutzabweisenden Eigenschaften auszurüsten. Dabei werden häufig langkettige (per- und poly-)fluorierte Alkylverbindungen (PFASs) verwendet. Die häufige Anwendung von PFASs in unterschiedlichen Produkten, nicht nur Textilien, führt dazu, dass ihr Eintrag in die Umwelt stark zunimmt und sie in verschiedenen Organismen, einschließlich des Menschen, nachgewiesen wurden und sogar in abgelegenen Gebieten wie der Antarktis zu finden sind. Dies kann globale Konsequenzen für die Gesundheit des Menschen haben und zu einer Vielzahl von Umweltproblemen führen. Aus diesem Grund ist die Industrie sukzessive auf kurzkettige PFAS und PFAS-freie Alternativen umgestiegen, deren Gefahrenpotenzial aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausreichend untersucht ist.

 

Ziel dieses Projektes war es, in Zusammenarbeit des BSI, dem UFT und dem UBA, Alternativchemikalien (fluorfrei und fluorhaltig) zu ermitteln, die sowohl gute Imprägnierungseigenschaften als auch nachhaltiges Umweltverhalten in sich vereinen.

 

In der vorliegenden Broschüre werden Ihnen nun die wichtigsten Forschungsergebnisse des Projekts präsentiert.

 

Download: Broschüre „Wasserdicht, atmungsaktiv und grün - Nachhaltige Ausrüstung von Outdoor-Textilien“

 

Den vollumfänglichen wissenschaftlichen Abschlussbericht können Sie unter folgenden Link herunterladen:

www.dbu.de/projekt_31708/01_db_2848.html

 

 

Interview mit Dr. Stefan Stolte

 

Im Rahmen des Projekt wurden Interviews mit Rundfunk- und Fernseheinrichtungen geführt, um die Öffentlichkeit über das Thema sowie das Projekt zu informieren.

 

Download: Beitrag Deutschlandfunk - Wie wird Outdoorkleidung nachhaltiger?

(mp3-Datei, Dateigröße: 2,81 MB, Dauer: 3:04 min)

PFC / DWR - Studien


In October 2012 Greenpeace released a two part report called "Chemistry for any Weather" which claimed that fabric finishes used on outdoor clothing contained chemicals that are hazardous to the environment and human health. These substances of concern are called per-fluorinated chemicals (PFCs) and are traditionally found in durable water repellent (DWR) fabric finishes because of their water, oil and soil repellent properties.

The durable water repellents (DWR) currently available on the market can lead to residues of per-fluorinated chemicals (PFCs) in products themselves. Durable water repellent based on C8 technology is the strongest chemical bond and is considered a persistent, bio-accumulative and toxic (PBT) substance and has since been detected around the world in the food chain, drinking water, animals and human blood.

In light of these resent scientific findings, the Outdoor industry is working on new environmental friendly durable water repellent solutions and a change of finishes for their jackets. The Association of the German Sporting Goods Industry (BSI), the Outdoor Industry Association (OIA) and the European Outdoor Group (EOG) are supporting the Outdoor companies on this path and initiated the "Durable Water Repellant (DWR) Project".

PFC / DWR - Studie von Georgina Burman

As part of this project a survey about the expectations of the end users and brands was conducted in cooperation with the School of Fashion and Textiles De Montfort University, Leicester, United Kingdom.

PFC / DWR - Studie von Alice Davies

As part of this project, several scientific tests on a range of alternative technologies to long-chain fluorochemical durable water repellents were conducted in cooperation with the School of Fashion and Textiles De Montfort University, Leicester.

 

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