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Soziales Engagement

BSI - Verhaltenskodex / Code of Conduct

 

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) hat den folgenden Code of Conduct erarbeitet, um gemeinsam mit seinen Mitgliedsunternehmen verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln zu unterstützen und helfend zur sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft in Deutschland, Europa und der Welt beizutragen.

 

Der Code of Conduct kann als eine Handlungsempfehlung des BSI verstanden werden, die von BSI-Mitgliedern sowie BSI-fremden Unternehmen gleichermaßen als freiwillige Orientierungshilfe genutzt werden kann, um im eigenen Handeln mehr gesellschaftliche Verantwortung  zu übernehmen. Mit dem Code of Conduct sollen möglichst viele Unternehmen dabei unterstützt werden, die  folgenden Grundsätze in die Tat umzusetzen und sich für eine gerechtere Gesellschaft zu engagieren.

 

Der Code of Conduct orientiert sich an international anerkannten Leitsätzen, wie der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), den zehn Prinzipen des UN-Global Compacts sowie an Grundsätze und Vereinbarungen zum Schutz der Umwelt und von Tierarten.

OECD-Leitfaden "Due Diligence Guidance for Responsible Business Conduct"

 

Download: OECD Due Diligence Guidance for Responsible Business Conduct (Mai 2018)

Nationales CSR-Forum der Bundesregierung: "Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten"

 

Das Nationale CSR-Forum der Bundesregierung hat den „Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten" in seiner Sitzung am 25. Juni 2018 verabschiedet. Dabei handelt es sich um eine rechtsunverbindliche Empfehlung des Nationalen CSR-Forums, das im Jahr 2009 gegründet wurde, und sich aus 48 Vertretern aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, der Wissenschaft und der beteiligten Bundesministerien zusammensetzt.

 

Durch diesen CSR-Konsens soll privaten und öffentlichen Unternehmen mehr Orientierung gegeben werden, die unternehmerische Sorgfalt angemessen auszuüben. Er enthält Kapitel zu internationalen CSR-Standards, Führungs- und Managementprinzipien, „wesentlichen Elementen eines verantwortlichen Managements von Liefer- und Wertschöpfungsketten" sowie zur gemeinsamen nachhaltigen Gestaltung von Lieferketten.

 

Download: Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten

WFSGI: Positionspapiere zu CSR-Themen

 

Der Weltverband der Sportartikel-Industrie (WFSGI) hat 13 Positionspapier zu verschiedenen CSR-Themenbereichen erarbeitet und möchte mit Hilfe dieser Statements dazu beitragen, die weltweite Umsetzung von Corporate Social Responisibility-Maßnahmen zu unterstützen.

 

Die Positionspapiere können Sie auf über den folgenden Link herunterladen:

http://www.wfsgi.org/news/wfsgi-cr-position-papers

 

WFSGI - Code of Conduct:

WFSGI Code of Conduct - Guiding Principles

BSI-Broschüre: Integration von Flüchtlingen in Deutschland


Informationen und Hilfestellung für BSI-Unternehmen

Das Jahr 2015 markierte für Deutschland und Europa einen zentralen Einschnitt - die Flüchtlingsströme, die ihr Land aufgrund von Krieg und Verfolgung verlassen mussten und sich schutzsuchend auf die Flucht nach Europa begeben haben, nahmen ein historisch hohes Ausmaß an. Alleine nach Deutschland sind im Jahr 2015 mehr als eine Million Flüchtlinge gekommen. Auf Grundlage der bisherigen Anerkennungsstatistiken wird erwartet, dass wenigstens die Hälfte der Angekommenen auch längerfristig in Deutschland verbleiben werden.

Auch im Jahr 2016 kamen weiterhin jeden Monat mehrere tausend Flüchtlinge nach Deutschland, obgleich die Flüchtlingszahlen aufgrund der außenpolitischen Anstrengungen der Bundesregierung und den Entscheidungen auf europäischer Ebene gegenwärtig rückläufig sind.

Das Ausmaß der Flüchtlingssituation stellt alle staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure in Deutschland vor eine schwerwiegende Herausforderung, die nur in einer gemeinschaftlichen Anstrengung bewältigt werden kann. Die Integration der Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft und in den deutschen Arbeitsmarkt sind hierbei die zentralen Schritte, um den Flüchtlingen eine Perspektive auf ein besseres Leben zu ermöglichen und somit Armut, Arbeitslosigkeit und damit einhergehende gesellschaftliche Konflikte zu vermeiden.

Die Bereitschaft in Deutschland, sich für Flüchtlinge zu engagieren ist, sehr groß - so arbeiten viele ehrenamtliche Helfer, soziale Organisationen und Netzwerke sowie engagierte Unternehmen zusammen, um die Integration in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Ziel dieser Broschüre ist es, Unternehmen im Bundesverband der deutschen Sportartikel-Industrie eine Hilfestellung im Umgang mit der Flüchtlingsthematik anzubieten und über die zentralen Punkte zu informieren, die bei einer Anstellung von Flüchtlingen zu beachten sind.

Bündnis für nachhaltige Textilien

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. ist tatkräftiges Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien, das auf die Initiative von Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (BMZ) im Jahr 2014 gegründet wurde. Neben der eigenen Mitarbeit empfiehlt der BSI auch seinen Mitgliedsfirmen, sich dem Bündnis anzuschließen. Diesem Aufruf sind bereits einige namhafte Firmen aus der Sportartikelbranche gefolgt.

Aktuelles aus dem Bündnis für nachhaltige Textilien:
Ein Jahr Bündnis für nachhaltige Textilien: Mitgliederzahl verfünffacht

BSI-Beitritt:

Der BSI tritt dem Bündnis aus voller Überzeugung bei. Der Verband arbeitet bereits seit vielen Jahren sehr intensiv an Themen wie fairen Arbeitsbedingungen und Löhnen, umweltfreundlicher und nachhaltiger Produktion von Sportbekleidung und Sportartikeln sowie Tierschutz-Fragen.

Nachdem es sich die Allianz aus Vertreterinnen und Vertretern der Bundesregierung, der Textil- und Bekleidungsindustrie, dem Textilhandel sowie Akteuren der Zivilgesellschaft zur Aufgabe gemacht haben, die sozialen und ökologischen Standards in der Textillieferkette gemeinsam effektiv zu verbessern, war es für den BSI-Vorstand keine Frage, sich an dem Bündnis zu beteiligen und seine Mitgliedsfirmen zu ermuntern, ebenfalls mitzumachen.

In der Beitrittsempfehlung für die Mitglieder schreibt der BSI: "Als Verband engagieren wir uns seit längerem in unterschiedlichen Projekten zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR). Wir sind der Auffassung, dass durch die Kooperation verschiedener gesellschaftlicher Partner wirkungsvollere Fortschritte in diesem Bereich erzielt werden können, als wir dies als eher kleinerer Verband alleine in der Lage wären, zu leisten."

So ist man sich im BSI sicher, dass sowohl der Verband und die Sportbranche insgesamt als auch das einzelne Unternehmen von dieser Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure sehr profitieren werden. "Gemeinsam erreichen wir mehr als jeder für sich", gilt auch hier wie in der gesamten Arbeit des Verbandes, ist BSI-Präsidentin Désirée Derin-Holzapfel überzeugt.

Da eine Vielzahl von Unternehmen aus der Sportartikel-Branche bereits seit mehreren Jahren dabei ist, sich für eine sozial und ökologisch nachhaltige Produktion einzusetzen, können viele Mitglieder des BSI und der Verband selbst wesentliche Erfahrungen in das Bündnis einbringen. Zahlreiche Firmen arbeiten mit anerkannten Umweltlabels und NGO's zusammen, wie z.B. Bluesign, BSCI, Fair Labor Association, Fair Wear Foundation, SAC oder ZDHC und können die dabei gesammelten Erfahrungen im Rahmen des Textilbündnisses zusammentragen, so dass ein umfassendes Bild entsteht, um Grundlagen für weitreichendere gemeinsame Aktionen zu schaffen.

Insgesamt geht es dem BSI mit dem Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien auch um die Zusammenarbeit mit der deutschen Politik und der Entwicklungshilfe. Dahinter steckt nicht zuletzt die Hoffnung, auch die politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen in den kritischen Produktionsländern mit an den Tisch zu bekommen. "Denn nur durch die Zusammenarbeit mit den Betroffenen "vor Ort" lässt sich wirklich dauerhaft etwas ändern" so die BSI-Geschäftsführerin Nicole Espey.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier herunterladen
BSI-Beitritt zum Bündnis für nachhaltige Textilien

 

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