Auf der 53.Sportministerkonferenz (SMK), die am 19.03. auf Norderney stattfand, sind von den Sportministerinnen und -minister der Länder eine Reihe von Sportfördermaßnahmen beschlossen worden. So wurde die Gründung des Zentrums für Safe Sport vereinbart, das gemeinsam mit dem Bund und unabhängig vom organisierten Sport in Kassel gegründet werden soll. Schwerpunkt der Sitzung war jedoch die Initiation des Nationalen Aktionsplan Kinder- und Jugendsport. Dieser soll als strategische Orientierung für Entwicklungen und Entscheidungen von Bund, Ländern, Kommunen und organisiertem Sport dienen sowie „unter Berücksichtigung der Autonomie der beteiligten Ressorts und gesellschaftlichen Akteure bestehende Maßnahmen bündeln, Synergien stärken und die ressortübergreifende Zusammenarbeit fördern“.
Fünf prioritäre Handlungsfelder wurden dafür festgelegt:
- Tägliche Bewegungsstunde - Förderung täglicher Bewegungszeit gemäß WHO-Empfehlung
- Sicherstellung grundlegender Schwimmfähigkeit für jedes Kind
- Stärkung der Beratung von Eltern zur Bedeutung von Sport und Bewegung
- Monitoring der motorischen Entwicklung
- Systematische Talenterkennung und breite Talententwicklung
Bis zur 54. Sportministerkonferenz in Konstanz sollen abgestimmte Eckpunkte für den Nationalen Aktionsplan zur Förderung des Kinder- und Jugendsports vorgelegt werden.
Der BSI ist mit der Sportminister- bzw. der Sportreferentenkonferenz im Austausch, um eine Einbeziehung der Interessen der Sportwirtschaft zu gewährleisten.
Weitere Informationen:
Pressemitteilung "53. Sportministerkonferenz auf Norderney"
Initiierung eines Nationalen Aktionsplans zur Förderung des Kinder- und Jugendsports Beschluss vom 19. März 2026