Gemeinsames Frühstück von BSI/ZIV zum Thema Sport & Gesundheit in Berlin

In einem gemeinsamen Politik-Frühstück kamen am vergangenen Freitag BSI und Zweirad-Industriebverband mit Mitgliedern des Bundestages sowie Vertreterinnen aus verschiedenen Ministerien zusammen, um die für ein Verständnis von Sport und Bewegungsförderung als Querschnittsaufgabe zu plädieren. Das Potenzial aktiver Mobilität und auch des vereinsungebundenen Sportes könne sich nur optimal entfalten, wenn ein Silodenken der Ministerien überwunden werden könne. Insbesondere am Beispiel der Nationalen Tourismusstrategie, in der Sport kaum auftaucht, könne man sehr gut erkennen, wie wenig das Potenzial des Sportes jenseits des Ausschusses für Sport und Ehrenamt sichtbar ist, so Hendrikje Lučić, im BSI zuständig für die Politische Interessenvertretung.

„Dabei sind sowohl Radreisen als auch beispielsweise Wander- und Wintersport wichtige touristische Treiber in Deutschland, die für vielen Regionen von großer Bedeutung sind.“ Auch die engere Vernetzung zwischen den Gesundheits-, Sportressorts und dem Bereich „Arbeit und Soziales“ sei mehr als überfällig, will man auch das für die Industrie wichtige Thema des Fachkräftemangels angehen. So sollten Arbeitgebende angesichts der derzeitigen Entwicklung hinsichtlich der Bewegungsarmut in Deutschland noch stärker bei der Förderung gesunder Arbeitsplätze unterstützt werden.

BSI und ZIV haben auch für das Thema Nachhaltigkeit eine engere Zusammenarbeit vereinbart.