Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie (t+m) und der Handelsverband Deutschland (HDE) haben eine branchenübergreifende Initiative angestoßen, um die praxisnahe Ausgestaltung der Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien und Schuhe und die Transformation hin zu einer textilen Kreislaufwirtschaft aktiv mitzugestalten. Der BSI ist seit langem im Austausch mit den an der Allianz beteiligten Verbände und ist der Initiative als Unterstützer beigetreten.
Ziel der „Allianz für textile Kreisläufe“ ist es, die Chancen zu nutzen, die durch die EPR-Pflicht im Hinblick auf die Kreislaufwirtschaft entstehen, und gleichzeitig Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und industrielle Basis in Deutschland zu stärken.
Gegenüber der Politik sollen die Positionen der Textilbranche konstruktiv und geschlossen vertreten werden – unter anderem wird eine verbindliche Beteiligung der Inverkehrbringer am EPR-System, eine klare und effiziente Systemarchitektur, ein rechtssicherer und europäisch harmonisierter Anwendungsbereich und die Sicherstellung gleicher Wettbewerbsbedingungen für alle Marktakteure gefordert.
Die Allianz wurde von t+m und HDE gegründet, weitere Unternehmen, Verbände, Institutionen und Akteure entlang der textilen Wertschöpfungskette sind aber eingeladen, sich anzuschließen.
Die BSI-Mitglieder werden über die weitere Arbeit der Allianz und die Entwicklungen beim EPR-Gesetzgebungsprozess informiert.