BSI befürwortet deutsche Olympiabewerbung als Motor für die Sportentwicklung

Mit einer deutlichen Mehrheit von 66,4 Prozent hat sich die Münchener Bevölkerung im Bürgervotum am vergangenen Wochenende für die Austragung Olympischer und Paralympischer Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 ausgesprochen.
Der BSI begrüßt das positive Signal und betont gleichzeitig, dass eine deutsche Bewerbung nur dann nachhaltig erfolgreich sein kann, wenn sie in eine gesamtgesellschaftliche Sport- und Bewegungsförderstrategie eingebettet wird.

„Eine mögliche Olympia-Ausrichtung in Deutschland darf kein Selbstzweck sein. Sie muss Impulsgeber für mehr Bewegung, für Nachwuchsförderung und für eine moderne Sportinfrastruktur im ganzen Land werden“, erklärt BSI-Geschäftsführer Stefan Rosenkranz. „Die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Athletinnen und Athleten möglicher Spiele in Deutschland. Wenn wir langfristig sportlich erfolgreich sein wollen, brauchen wir jetzt eine substanziell stärkere Förderung der kommenden Generation.“

Mit Blick auf die nächsten Schritte fordert der BSI, die Diskussion um eine Bewerbung nicht nur auf Sportstätten und Budgets zu verengen, sondern als Chance für eine breit verankerte Sportstrategie in Bildung, Gesundheit und Gesellschaft zu verstehen. Der Verband sieht in einer modernen, nachhaltigen und gesellschaftlich getragenen Olympiabewerbung einen möglichen Wendepunkt – hin zu mehr Bewegung, Gemeinschaft und Begeisterung für den Sport in Deutschland.