Austausch auf europäischer Ebene: FESI Committee Meetings in Brüssel

Am 4. und 5. November 2025 trafen sich die Mitglieder des europäischen Verbandes der Sportartikelindustrie FESI (Federation of the European Sporting Goods Industry) zu ihren halbjährlichen Ausschusssitzungen in Brüssel. Der BSI war durch Referent Bastian Tielmann vertreten und brachte die Interessen der BSI-Mitglieder in die Diskussionen ein. Er nahm an den Sitzungen des Product Compliance Committees sowie des Sustainability Committees teil.
 
Schwerpunkt: Product Compliance Committee
Im Mittelpunkt der Sitzung des Product Compliance Committee standen aktuelle und künftige Regulierungen, die direkte Auswirkungen auf Hersteller und Importeure von Sportartikeln haben.
Wesentliche Themen waren:

  • Produktsicherheit und PSA-Verordnung: Diskussion zu UV-Schutzkleidung und Oberflächen-Neoprenanzügen (Surface Wetsuits) sowie zur Umsetzung der neuen General Product Safety Regulation (GPSR).
  • Chemikalienrecht: Aktueller Stand der REACH-Revision und der geplanten PFAS-Beschränkung, die weiterhin zu den zentralen Herausforderungen der Branche zählt.
  • Verbraucherinformation: Updates zur Textilkennzeichnungsverordnung; außerdem Informationen zur europäischen E-Labeling-Koalition.
  • Normung: Bericht zu den Entwicklungen der Norm EN 13758 (UV-Schutz) sowie zur geplanten neuen Norm für Surface Wetsuits.

 
Weitere Themen in Brüssel
Neben dem Product Compliance Committee tagten auch die FESI-Ausschüsse zu Handel, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Diskutiert wurden u. a. die EU-Handelsabkommen, die Umsetzung der Ecodesign-Verordnung (ESPR) sowie die KI-Verordnung (AI Act).

Der BSI wird die Entwicklungen auf EU-Ebene weiter eng begleiten und die Interessen der deutschen Sportartikelindustrie in die FESI-Arbeitsgruppen einbringen.