FESI fordert in breitem Bündnis die stärkere EU-Unterstützung für Sport im nächsten EU-Haushalt

Gemeinsam mit 116 Organisationen hat die FESI (darunter auch dem BSI) einen Appell an die EU-Institutionen gerichtet. Darin enthalten ist die Forderung, Sport und körperliche Aktivität im mehrjährigen Finanzrahmen (MFF 2028–2034) sowie im zukünftigen Erasmus+ -Programm deutlich stärker zu berücksichtigen. Der breite Kreis der Unterzeichnenden zeigt die hohe Relevanz des abgestimmten Vorgehens: zu ihnen gehörten Universitäten, Sportclubs, Verbände, Initiativen und Sportwirtschaftsunternehmen.

Kernforderungen der Erklärung waren die folgenden Punkte

  • Erhöhung des Erasmus+ Budgets und klare Sichtbarkeit des Sports
  • Mindestens 5 % des Erasmus+ Budgets für Sport
  • Mehr Koordination und gezielte Mittelvergabe auf EU- und nationaler Ebene
  • Einfachere Förderverfahren für alle Organisationen
  • Stärkere Verbindung von Sport mit Gesundheit, Bildung und Inklusion
  • Förderung von Nachhaltigkeit, Innovation und Partnerschaften
  • Verankerung von Sport in allen relevanten EU-Förderprogrammen

Die Sport- und Bewegungsbranche trägt in der EU €627,5 Mrd. zum BIP bei und sichert über 6 Millionen Arbeitsplätze. Sie leistet zugleich einen wesentlichen Beitrag zu Gesundheit, Bildung und sozialem Zusammenhalt.

FESI wird weiterhin mit EU-Institutionen und Partnern im engen Austausch bleiben, um die Empfehlungen in den kommenden MFF-Verhandlungen erfolgreich einzubringen.
 
Das Statement finden Sie hier: MFF sport joint statement - December 2025