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BSI Statement: Olympische Spiele: Rechtliche Überprüfung des Sponsorenschutzes

Das Bundeskartellamt hat am 3. April 2017 bekannt gegeben, ein Verfahren gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC) sowie den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu eröffnen. Hintergrund ist der in der umstrittenen Regel 40 verankerte Sponsorenschutz. Hierzu folgendes Statement des Bundesverbands der Deutschen Sportartikel-Industrie.

 

Der BSI repräsentiert eine große Anzahl von Sponsoren und Ausrüstern verschiedener Athleten und Teams sowie nationaler und internationaler Großveranstaltungen – dazu gehören auch die olympischen Winter- und Sommerspiele. Die Firmen engagieren sich seit Jahren begeistert für Sport, Sportlerinnen und Sportler sowie für die erfolgreiche Austragung von Sportveranstaltungen.

 

Der BSI begrüßt eine rechtliche Überprüfung der IOC Rule 40. Diese Regelung wird von vielen unserer Mitglieder als zu weitgehend und beschränkend wahrgenommen, ohne dass es hierzu eine sachlich tragfähige Begründung gibt. Die angestrebte Schutzwirkung ist für die Sportartikel-Industrie nicht ersichtlich.

 

Vor allem die Praxis, während der Wettkampftage Begrifflichkeiten wie „Sommer“, „Rio“ oder „2016“ im Zuge des Sponsorenschutzes zu verbieten, erscheint nicht nachvollziehbar. Die außerhalb von Olympia bei Sportveranstaltungen praktizierten Regelungen halten die beim BSI organisierten Unternehmen für völlig ausreichend.

 

Download: BSI Stellungnahme IOC Regel 40

 

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