Die Sportnation der Zukunft gestalten – Bündnis90/ Die Grünen luden zu Parlamentarischem Abend

„Unser Land kann Sport !“ so Britta Haßelmann, Vorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis90/ Die Grünen gleich zu Beginn des zweiten Parlamentarischen Abend zu Sportpolitik am Dienstag in Berlin. Dort stand die Gestaltung und Entwicklung des Sports in Deutschland ebenso im Fokus wie eine inklusive und nachhaltige Ausgestaltung nationaler und internationaler Sportgroßveranstaltungen. Tina Winklmann, Sprecherin für Sport und Ehrenamt, führte durch den Abend, der von Politik und Verbänden hochkarätig besucht war.

Beim Thema Olympia, so die Teilnehmenden einvernehmlich, bedürfe es einer deutlichen Stärkung der Strukturen und einer Bereitstellung von mehr Ressourcen insbesondere für den Paralympischen Sport. Zahlreiche Sportstätten müssen noch umgebaut werden, um Barrierefreiheit der potenziell ersten Paralympischen Spiele in Deutschland zu gewährleisten, so Anna-Lena Forster, Monoskibobfahrerin und Paralympics-Siegerin. Überhaupt kamen eine Reihe von Weltklasseathletinnen und -athleten in verschiedenen Panels und Diskussionen zu Wort.
Svenja Brunckhorst, Botschafterin des Basketball Women’s World Cup 2026 und Managerin Mädchen- & Frauenbasketball bei ALBA Berlin betonte, dass eine deutliche Intensivierung der Sportförderung in den Schulen nötig sei und man bei den Kindern ansetzen müsse. Vizeweltmeisterin in Rhythmischer Sportgymnastik Margarita Kolosov berichtete von Ihrem Engagement mit Nachwuchsgymnastikerinnen, die durch die sozialen Medien heute noch zusätzlichem Druck ausgesetzt sind.

„Sportförderung brauche ein kleines Facelifting“, so Tina Winklmann in Bezug auf das Sportfördergesetz und die anstehende Bewerbung Deutschlands für Olympische und Paralympische Spiele und betonte weiter das einigende Potenzial des Sports und die nötige Einbeziehung der Athletinnen und Athleten. Für den BSI führte Hendrikje Lučić eine Reihe von Netzwerkgesprächen, bei denen die Transformation der Sportförderung insbesondere für Kinder angesichts der kommenden Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele im Zentrum standen.