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Umweltengagement


Der Schutz der Natur, der Wälder, Berge und Seen sowie des Klimas stellen für den Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie und seine Fachgruppen sehr zentrale Themen dar. Das Erlebnis der Natur geht mit vielen Sportarten Hand in Hand - eine Besinnung "back to nature" und die Freude am Sport in der Natur zeichnen unter anderem den Outdoor-, Winter-, Fahrrad- und Lauf-Sport aus. Die Bewahrung der Umwelt liegt den Unternehmen der Fach- und Arbeitsgruppen aus diesem Grund natürlich besonders am Herzen.

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie und seine Fach- und Arbeitsgruppen engagieren sich aus diesem Grund in vielen Projekten, die dem Schutz der Umwelt, des Klimas und der Nachhaltigkeit entlang der Lieferkette dienen.

Dialogforum 2017: Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft

 

Auf dem Dialogforum 2017 "Sport – Impulsgeber für eine nachhaltige Gesellschaft" diskutierten am 22. März 2017 Expertinnen und Experten von Umweltschutzorganisationen, Sportvereinen und -verbänden mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie mit Vertretern von Land- und Waldeigentümern über konkrete Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im Sport. Es wurden Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt, Impulse gesetzt sowie Möglichkeiten und Grenzen des Einflusses diskutiert.

 

Unteranderem hat Nicole Espey (BSI-Geschäftsführerin) das Zukunftsforums „Industrie, Handel und Kunden: Gemeinsam für nachhaltigen Konsum?“ mit den Expertinnen und Experten Prof. Dr. Christa Liedtke, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH, Steffen Riese, Sportsman´s Delight GmbH (PYUA) und Georg Abel, Die Verbraucher Initiative e. V. als Moderatorin geführt.

 

Alle Inhalte der Veranstaltung können Sie in der folgenden detailierten Dokumentation der Tagung nachverfolgen:

Kuratorium Sport und Natur


Das Kuratorium Sport und Natur ist die größte Interessensvereinigung im Bereich des Natursports in Deutschland. Unsere Mitgliedsverbände vertreten Sportarten, die in der freien Natur stattfinden, wie Radfahren, Reiten, Wandern, Klettern, Kanufahren oder Segeln. 15 wichtige Natursportverbände sind Mitglied im Kuratorium, zusätzlich sieben Fördermitglieder.

Seit 1992 setzt sich das Kuratorium für eine Lösung des potenziellen Konfliktes "Sport und Natur", für eine höhere Wertschätzung von naturverträglichem Sport als Beitrag zum Naturverständnis und ein Recht auf seine Ausübung ein.

Für die Fachgruppe Outdoor - die Outdoor-Hersteller im Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie - spielt der nachhaltige Naturschutz bei allen naturnahen Freizeitaktivitäten eine sehr wichtige Rolle. Die Fachgruppe arbeitet daher seit langem mit dem Kuratorium zusammen.

Was tun wir?

Das Kuratorium Sport und Natur erstellt sachorientierte Beiträge und Stellungnahmen zu Gesetzgebungsverfahren und arbeitet in Fachgremien mit. Zudem ist es Veranstalter von Fachsymposien und bietet dadurch für alle beteiligten Gruppen eine Austauschplattform an.

Weitere Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. In Kooperation mit der Fachgruppe Outdoor hat das Kuratorium zudem nichtorganisierte Sportler für eine naturverträgliche Sportausübung angesprochen, wie durch die Produktion eines Videofilms zu Schulungszwecken.

Adresse:

Kuratorium Sport und Natur e.V.
Von-Kahr-Straße 2 - 4
80997 München

Tel.: (0 89) 1 40 03-27
Fax: (0 89) 1 40 03-11

kuratorium(at)kuratorium-sport-natur.de
www.kuratorium-sport-natur.de

Zero Discharge of Hazardous Chemicals (ZDHC)


Der Bundesverband der deutschen Sportartikel-Industrie und die Fachgruppe Outdoor sind seit 2013 Mitglied der internationalen Initiative "Zero Discharge of Hazardous Chemicals" (ZDHC). Hier engagiert sich der BSI insbesondere in einem umfassenden Projekt für die "Substitution von PFC". Klares Ziel der Initiative ist es, bis 2020 die Nutzung gefährlicher Chemikalien in der Textil-Produktion zu beenden und durch umweltfreundliche Alternativen zu substituieren.

PFC in Outdoor-Produkten


PFC in Sport- und Outdoor-Kleidung: "Technologie-Umstellung zu umweltfreundlichen Alternativen"

Im Oktober 2012 hat Greenpeace in einer ersten Untersuchung von Produkten namhafter Outdoor-Hersteller auf die Verwendung per-fluorierter Chemikalien zur Bekleidungsimprägnierung hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass diese durch das Waschen und Tragen der Textilien in die Umwelt abgegeben und hier nicht abgebaut werden können. Aufgrund dieser bedenklichen Eigenschaften haben sich zahlreiche Sportartikel- und Outdoor-Unternehmen dazu entschlossen, auf die Produktimprägnierung mit perfluorierten Chemikalien zu verzichten und stellen derzeit auf umweltfreundliche Alternativen um.

Dieser Umstellungsprozess ist allerdings mit hohen Herausforderungen verbunden und braucht eine gewisse Zeit.

Als Vorreiter in Sachen Umweltschutz hat die Outdoor-Industrie aber, wie schon erwähnt, ihre Konsequenzen gezogen und engagiert sich nicht nur individuell, sondern auch gemeisam als Branche. In dem Projekt "Wasserdicht, atmungsaktiv und grün - Nachhaltige Ausrüstung von Outdoor-Textilien" kooperieren der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. und die in ihm organisierten Outdoor-Firmen mit der Universität Bremen und dem Umweltbundesamt um "grüne Alternativen" zur Textilbeschichtung wissenschaftlich bewerten zu lassen. Erfreulicherweise haben sich zahlreiche Chemikalienhersteller bereiterklärt, ihre fluor-freien Chemikalien testen zu lassen, damit der Öffentlichkeit bald wichtige Informationen zu fluorfreien Alternativen zur Verfügung gestellt werden können.

Die Sportartikel- und Outdoor-Branche befindet sich somit insgesamt auf einem sehr guten Weg und hat auch schon erste Erfolge zu verzeichnen, allerdings ist der Umstellungsprozess anspruchsvoll und zeitaufwändig und lange noch nicht abgeschlossen.

Weitere Informationen finden Sie in dem vollständigen Statement zu
PFC in Sport- und Outdoor-Kleidung:"Technologie-Umstellung auf umweltfreundliche Alternativen"


Ältere Informationen zu PFC in Outdoor-Produkten:

Statement der Fachgruppe Outdoor zur Diskussion um PFC in Outdoor-Produkten

Nach der Veröffentlichung des Greenpeace Reports zum Thema "Chemie für jedes Wetter - perfluorierte Schadstoffe in Outdoor-Jacken" am 29. Oktober 2012 stand die Outdoor-Branche in den letzten Wochen im Fokus des öffentlichen Interesses, wobei der Gebrauch von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) kontrovers diskutiert wurde.

Diese Chemikalien fallen in der Outdoor-Industrie als Nebenprodukt bei der Herstellung wasser-, schmutz-, fett-, und ölabweisenden Ausrüstung von Textilien sowie bei der Produktion von atmungsaktiven Membranen an. Auf diese Weise wird die hohe Funktionalität sowie die Wind- und Wetterbeständigkeit der Outdoor-Bekleidung garantiert - Faktoren, aufgrund derer Outdoor-Bekleidung inzwischen auch im Alltagsgebrauch so beliebt ist. Aber die Kritik an diesen Chemikalien ist berechtigt. Wir wissen, dass PFCs umweltschädlich sind. Eine Gesundheitsgefährdung für Verbraucher ist jedoch nach jetzigem Wissensstand auszuschließen. Daher haben wir uns bereits im September dieses Jahres nach intensiver Diskussion dazu entschieden, langfristig auf PFCs zu verzichten.

Das komplette Statement können Sie hier ansehen und herunterladen:
Statement der Fachgruppe Outdoor - PFC in Outdoor-Produkten


DBU-Studie über umweltfreundliche Outdoor-Bekleidung


Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert ein Forschungsprojekt am Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen über die Erforschung umweltfreundlicher Chemikalien, die als Alternativen bei der Herstellung von Outdoortextilien verwendet werden können. Die Universität Bremen kooperiert für diese Studie mit dem Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V., der über seine Mitgliedsfirmen inhaltliche Unterstützungsarbeit und spezifisches Know-How für die Studie beisteuert.

"Das Ziel besteht darin, den Herstellern von Outdoor-Produkten wissenschaftlich belegbare Entscheidungskriterien an die Hand zu geben, damit sie umweltgefährdende Chemikalien in Textilien durch gesundheits- und umweltverträgliche Alternativen ersetzen können", sagt Dr. Maximilian Hempel, DBU-Referatsleiter für Umweltchemie.

Die Pressemitteilung der Universität Bremen über die Studie können Sie hier lesen:
DBU-Studie: Outdoor Bekleidung

Energieaudit und Energieeffizienzmanagement

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie hat für seine Mitgliedsunternehmen ein spezielles Gruppen-Angebot für die Durchführung von Energieaudits im Rahmen des Gesetz über Energiedienstleistungen (EDL-G) organisiert.

Die Steigerung der Energieeffizienz gilt als eine der tragenden Säulen der Energiewende. Ein effizienter Umgang mit Energie leistet ein wichtigen Beitrag für den Umweltschutz, weil damit der globale Ressourcenverbrauch und die Emission von Treibhausgasen langfristig verringert werden können.

Die Energieaudits, bei denen detaillierte Informationen über den Energieverbrauch eines Unternehmens ermittelt werden, helfen den Unternehmen Energieeinsparpotenziale aufzuzeigen. Daraufhin können die Unternehmen ihren Energieverbrauch durch konkrete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz verringern.


FESI - Sustainability Committee

Der Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie ist Mitglied im Verband der europäischen Sportartikelhersteller FESI und dort unter anderem im Sustainability-Komitee aktiv.

Das Ziel des Sustainability-Komitee ist es, die Sportartikel-Branche über neue europäische Gesetzesvorhaben im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit umfassend zu informieren und die entsprechenden politischen Verantwortlichen über die spezifischen Interessen der Sportartikel-Branche in diesen Bereichen auf dem Laufenden zu halten.

Weitere Informationen:
FESI - Sustainability Committee

 

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