Kreislaufwirtschaft

Für eine Welt ohne Ablaufdatum sind wir alle aufgefordert, aktiv zu werden und uns für eine nachhaltige Wirtschaftsweise einzusetzen, die innerhalb der planetaren Grenzen funktioniert. Anders kann die Klima- und Biodiversitätskrise, die eine existenzielle Bedrohung für uns und unseren Wohlstand darstellt, nicht bewältigt werden. Der BSI fördert bereits seit Jahren Initiativen und Partnerschaften, die sich dieser Aufgabe stellen. Dabei geht es vor allem um die Minimierung des eigenen ökologischen Fußabdrucks – aber auch um die Reduzierung von Emissionen, die wir durch unser wirtschaftliches Handeln und auch in der Ausübung unseres Sports hinterlassen.

Der Schutz von Ökosystemen ist ebenso wie die sparsame Nutzung und die Wiederverwertung von Ressourcen von hoher Bedeutung für unsere Zukunft. Wir verstehen dies als ganzheitliche Aufgabe, die von der Auswahl von Produktionsstandorten und Materialien über ein kreislauffähiges Produktdesign und verlängerte Produktlebenszyklen bis hin zu ressourcenschonenden End-of-Life-Prozessen viele Aspekte umfasst.

Der BSI hat sich in der Vergangenheit in verschiedenen Projekten in diesem Kontext engagiert. Aktuell liegt ein Fokus unsrer Arbeit auf der Begleitung der europäischen und deutschen Gesetzgebung im Rahmen der EU-Ökodesignverordnung (ESPR), der Verpackungsverordnung (PPWR) und der Umsetzung der Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien und Schuhe.

BSI-Forschungsprojekt Glaukos beendet

Das Ziel des europäischen Forschungsprojekts Glaukos - an dem 14 Organisationen aus 9 europäischen Ländern bis 2024 arbeiteten - war die Entwicklung ökologisch gestalteter Bekleidung und Fischnetzen, wobei die gesamte Wertschöpfungskette durch einen systemischen Ansatz neugestaltet wurde – von nachwachsenden Rohstoffen über textile Prototypen bis hin zu zwei End-of-Life (EOL) Lösungen: Biodegradation und Bio-Recycling.
Am 8. Mai 2024 fand die Abschlussveranstaltung des Glaukos, an dem der BSI als Partner involviert war, in Brüssel mit Stakeholdern aus EU-Politik, Wirtschaft und Forschung statt.