BSI im Kanzleramt – Austausch für Sport und Bewegung

Zu Beginn der Woche waren Stefan Rosenkranz und Hendrikje Lučić erstmals im Kanzleramt zu Gast bei Frau Dr. Kibele, Abteilungsleiterin Sport unter Staatsministerin Schenderlein. In freundlicher Atmosphäre stellte der BSI zunächst den Verband und die Schwerpunkte der Politischen Interessenvertretung vor. Anschließend lag ein besonderer Fokus auf der Ausgestaltung des geplanten Sportfördergesetz (SpoFöG), welches im Entwurf neben dem Hauptfokus Spitzensportförderung auch explizit eine Förderung „weiterer Maßnahmen gesamtstaatlicher Bedeutung im Sport“ vorsieht, wenn sie „der gesamtstaatlichen Repräsentation dienen und nachhaltige, gesellschaftsbezogene Ziele berücksichtigen“.

Diese Formulierung würde auch eine Förderung von Breitensportprojekten möglich machen, obwohl diese nicht in den Zuständigkeitsbereich des Bundes fallen – wie z.B. die eines Projektes im Schwimmförderbereich, wofür der Bund 20 Mio. € zur Verfügung stellte.

Die Vergabe dieser Gelder wird derzeit verhandelt. Hier zeigt sich bislang wenig Spielraum für eine Überwindung von Ressortgrenzen – der Zuschnitt der Zuständigkeiten des Sports habe sich mit dem Umzug ins Kanzleramt nicht geändert, so Kibele. Vielmehr habe der Umzug ins Kanzleramt viele Ressourcen gebunden, da die Umstrukturierung einige Zeit in Anspruch genommen hat. Der BSI wird diesbezüglich weiterhin eng mit den sportpolitischen Sprecherinnen und Sprechern des Bundestages zusammenarbeiten, um hier eine Mittelverwendung beispielsweise für Sport und Bewegung im Ganztag zu erreichen.