Sportfrühstück der SPD im Bundestag

Dass sie das Sportfrühstück am 26.03. - ausgerechnet einen Tag nach der Verabschiedung des Sportfördergesetzes - durchführen würden, sei ein schöner Zufall gewesen, so Bettina Lugk, Sprecherin für Sport der SPD. Nun fanden sich zahlreiche Stakeholder des Spitzensportes, sowie Manuel Pauser von adidas AG und Hendrikje Lučić vom BSI als Gäste aus der Wirtschaft zusammen, um die aktuelle Sportpolitik zu besprechen.

Thema waren zunächst Herausforderungen in der Antragstellung für Mittel aus der sogenannten Sportmilliarde. Diese war mit 3700 Antragstellenden mit einem Antragsvolumen von 7,7Mrd. € hoffnungslos überzeichnet. Leidtragende waren dabei insbesondere die Vereine, die eigene Sportstätten haben (ca. 1/3 der Sportstätten sind in der Hand von Vereinen), da sie keine eigenen Anträge stellen konnten. Bei der Diskussion um das Sportfördergesetz wurde auf die Notwendigkeit der Einbeziehung der Vertreterinnen und Vertreter der Athletenvertretung verwiesen und die nötige Anhebung der Grundfinanzierung (von monatlich 700 auf 1000€). Auch die Bedeutung von „Teilhabe“ als Thema in der Sportförderung sowohl der Vereine als auch der Sportpolitik wurde explizit hervorgehoben. Es sei enorm wichtig, so die Verbandsvertreter, dass die Rahmenbedingungen der Vereine z.B. im der Sportförderung für von Altersarmut betroffene Seniorinnen und Senioren verbessert würde und auch Kinder und Jugendliche bessere Bedingungen für Sport und Bewegung vorfinden, auch im Rahmen der Olympiabewerbung. Am Rande der Veranstaltung fanden eine Reihe von BSI Netzwerkgesprächen, beispielsweise zu den kommenden BSI Politik-Tagen, statt.

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