BSI engagiert sich weiter zum Thema Textil-EPR

Vor dem Hintergrund der kommenden EPR-Pflicht für Textilien und Schuhe engagiert sich der BSI weiter in einer verbändeübergreifenden Arbeitsgruppe zum Thema. Gemeinsam mit HDE, BTE, textil+mode, GermanFashion und bvse sowie Verbänden aus dem Entsorgungsbereich und betroffenen Unternehmen fand bereits am 22.10. in Berlin eine erste Auftaktveranstaltung statt. Ziel ist es, eine gemeinsame Position bezüglich der Ausgestaltung des zukünftigen Systems zu formulieren und an die Politik zu adressieren.

Im Anschluss an diesen ersten Termin kam die Runde nun am 19. November in einem online-Termin zusammen, in dem zunächst die Stiftung EAR das bereits etablierte EPR-System für Elektroaltgeräte und Batterien vorstellte, und im Anschluss Fragen zur zukünftigen Gestaltung eines EPR-Systems für Textilien und Schuhe diskutiert wurden. Der BSI bleibt mit den beteiligten Akteuren weiter Gespräch und bringt sich in den zu erwartenden Gesetzgebungsprozess aktiv ein.

Der BSI ist außerdem im Austausch mit der Organisation Circular Republic, die gemeinsam mit Interzero ein Projekt zur Pilotierung eines EPR-Systems für Textilien plant. Vorgesehen ist der Aufbau eines solchen Systems in kleinem Maßstab, um beispielhafte Daten als Grundlage für die Ausgestaltung von Gebühren, Quoten und Systemdesign zu erheben und ein Netzwerk aus Inverkehrbringern, Sammlern, Sortierern und Recyclern aufzubauen. Unternehmen, die Interesse an der Mitwirkung am Projekt haben, können sich bei Alexandra Wittwer, Referentin für Corporate Responsibility beim BSI, melden (alexandra.wittwer(at)bsi-sport.de) oder direkt bei den Projektverantwortlichen (carina.hofmann-wellenhof(at)unternehmertum.de).